Behandlung

Therapeutisch wie auch prophylaktisch steht das Trockenhalten der Haut an erster Stelle, um die negativen Faktoren wie Feuchtigkeits- und Wärmestau zu eliminieren. Reibung und Kontakt mit Reizstoffen sollten möglichst verhindert werden.

Zur Behandlung ist eine Vielfalt von Produkten erhältlich. Besonders gut geeignet sind hydrophile Zinkoxid-haltige Präparate, wie z.B. ZinCream Medinova, da sie die vorteilhafte Wirkung des Zinkoxids (adstringierend, antiseptisch, entquellend und wundheilungsfördernd) und die trocknende Wirkung der Grundlage ergänzend miteinander verbinden. Stark abdichtende Salben oder bei Feuchtigkeit verklumpende Puder sollten nicht angewendet werden, da sie die Symptome verschlimmern können.

Liegt zusätzlich eine Infektion durch Pilze und/oder Bakterien vor, sollte der/die Arzt/Ärztin aufgesucht werden. Je nach Erreger muss eine Infektion mit lokaler antimykotischer oder antibakterieller Therapie behandelt werden.

Kehrt die Windeldermatitis trotz guter Prophylaxe und Behandlung häufig wieder, sollte nach Erkrankungen wie Allergien, Erkrankungen des Immunsystems oder anderen infektionsbegünstigenden Allgemeinerkrankungen gefahndet werden.

Bei einem durch Inkontinenz entstandenen Ekzem bei Erwachsenen, gelten weitgehend die gleichen Behandlungsgrundsätze wie bei der Windeldermatitis. Zudem sollten die Schutzhosen, welche von guter Qualität sein sollten, möglichst häufig gewechselt werden. Eine allfällig nötige Gewichtsreduktion kann sich auch positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken.

Medinova AG
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